Evolution der Schienentechnik

Die Schienentechnik hat sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt, von klassisch gestreuten Schienen, die sehr bruchanfällig waren, hin zu tiefgezogen Schienen in Kombination mit adjustierten Oberseiten.

Zur Jahrtausendewende kam dann eine neue Folienkombination mit weichen Unterseiten und harten Oberseiten auf den Markt, die Patienten einen hohen Tragekomfort boten und zugleich kleine Ungenauigkeiten bei der Abducknahme, Modellherstellung und dem Verwinden des Unterkiefers bei der Artikulation entgegenwirkte.

Nachteil der thermoplastischen Tiefziehtechnik ist, das es je nach Situation zu unterschiedlichen Ergebnissen in der Passung kommen kann, die sich gerade im Bereich der Molaren durch leichtes Federn bemerkbar machen kann. Des weiteren können sich 2-teilige Schienen je nach Mundflora teilweise schnell verfärben, da Speichel zwischen die beiden Schienen ziehen kann.

Seit 2 Jahren haben wir uns darauf spezialisiert, Schienen mittels CAD/CAM Technik herzustellen. Vorteil dieser Schienen aus einem industriell hergestellten Rohling ist der absolut spannungsfreie Sitz durch definierte Haltekraft an jedem einzelnen Zahn. Das Herstellen der okklusalen Funktionsflächen mittels Frästechnik erfolgt im Zehntel-Millimeter-Bereich. Nachteil dieser Technik ist, dass die Passung teilweise zu starr war, bei z.B. leicht verschachtelten Unterkiefer-Frontzähnen hat der Patient ein leichtes Druckgefühl empfunden.

Die Evolution in der Material-Technik führte dann zu einem thermoakiven Kunstoff, welcher bei Mundtemperatur leicht elastisch wird und dadurch zu einem hohen, angenehmen und spannungsfreien Tragekompfort führt. Das Material vergilbt zudem nicht und bietet daher einen besonders langen Tragekomfort. Bbgerechtnet wir die gefräste Schiene mit thermoaktivem Kunststoff wie eine Regelversorgung – also keine höheren Eigenanteile für den Patienten

Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an!

Ihr Peter Ewert, ZTM